Unfallversicherung
Rund 70 Prozent aller Unfälle passieren in der Freizeit, im Haushalt oder beim Sport — genau dort, wo die gesetzliche Unfallversicherung nicht greift. Eine private Unfallversicherung in Arnsberg schließt diese Lücke ab ca. 10 Euro pro Monat.
Schutz rund um die Uhr — nicht nur am Arbeitsplatz
Die private Unfallversicherung ist eine Personenversicherung, die bei bleibenden körperlichen Beeinträchtigungen nach einem Unfall eine einmalige Kapitalleistung oder eine monatliche Unfallrente zahlt. In Deutschland passieren laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz jedes Jahr über 8 Millionen Unfälle — davon die meisten zu Hause, beim Sport oder in der Freizeit. Die gesetzliche Unfallversicherung schützt aber nur bei Arbeits- und Wegeunfällen.
Im Hochsauerlandkreis sind Outdoor-Aktivitäten besonders beliebt: Wandern im Arnsberger Wald, Skifahren in Winterberg, Radfahren auf dem Ruhrtalradweg. All das birgt Unfallrisiken, die ohne private Absicherung komplett auf eigene Rechnung gehen. Alfred Lohmann, freier Versicherungsmakler in Arnsberg (Hochsauerlandkreis, NRW), berät dich, welche Leistungsbausteine für deine Situation sinnvoll sind.
Entscheidend ist die sogenannte Gliedertaxe — sie bestimmt, welcher Invaliditätsgrad bei Verlust oder Funktionseinschränkung bestimmter Körperteile anerkannt wird. Gute Tarife bieten eine verbesserte Gliedertaxe mit höheren Leistungen und eine Progression von 225 bis 500 Prozent, die bei schweren Verletzungen die Auszahlung deutlich erhöht.
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Vergleich startenWähl eine Grundsumme von mindestens 100.000 Euro mit einer Progression von mindestens 225 Prozent. So erhältst du bei einer Vollinvalidität statt 100.000 Euro tatsächlich 225.000 Euro oder mehr — Geld, das du für den behindertengerechten Umbau deines Zuhauses dringend brauchen könntest.
Häufige Fragen zur Unfallversicherung
Brauche ich eine private Unfallversicherung, wenn ich gesetzlich unfallversichert bin?
Ja, die gesetzliche Unfallversicherung schützt nur bei Arbeits- und Wegeunfällen. Rund 70 Prozent aller Unfälle passieren aber in der Freizeit, im Haushalt oder beim Sport. Für Hausfrauen, Selbständige, Rentner und Kinder besteht im Privatbereich überhaupt kein gesetzlicher Unfallschutz. Die private Unfallversicherung schließt diese Lücke.
Was kostet eine private Unfallversicherung?
Eine solide private Unfallversicherung kostet je nach Leistungsumfang zwischen 10 und 30 Euro pro Monat. Der Beitrag hängt von Grundsumme, Progression, gewählten Zusatzleistungen und deinem Beruf ab. Körperlich arbeitende Berufe zahlen etwas mehr als Büroangestellte.
Was ist die Gliedertaxe?
Die Gliedertaxe ist eine Tabelle im Versicherungsvertrag, die jedem Körperteil einen bestimmten Invaliditätsgrad zuordnet. Beispiel: Der Verlust eines Daumens entspricht je nach Tarif 20 bis 25 Prozent Invalidität. Gute Tarife bieten eine verbesserte Gliedertaxe mit höheren Prozentwerten — das bedeutet im Schadenfall deutlich mehr Geld.
Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung — was ist wichtiger?
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist in der Regel wichtiger, weil sie frei von der Ursache leistet — also auch bei Krankheit. Die Unfallversicherung ist eine sinnvolle Ergänzung, weil sie bei Invalidität nach einem Unfall eine Kapitalleistung zahlt, die für Umbauten oder Anpassungen im Alltag genutzt werden kann. Beide Versicherungen ergänzen sich.